Anregung zum Umdenken: 5 Erkenntnisse zum Burnout-Syndrom

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Ausgebrannt und schlapp? Keine Energie mehr? Antriebsschwäche? Schlafstörungen? Leicht reizbar? Wenn Sie denken, unter dem „Burnout-Syndrom“ zu leiden oder Mitarbeiter mit entsprechenden Symptomen haben, laden wir Sie ein, über die folgenden Standpunkte nachzudenken:

1. Burnout hat nichts mit den Umständen zu tun.

Das Burnout-Syndrom ist keine Folge von zuviel Arbeit. Sicher: Wer regelmäßig eine 80-Stunden-Woche absolviert, wird früher oder später entsprechende Symptome zeigen. Die wirkliche Belastung beim Burnout stammt jedoch nicht von Überarbeitung sondern vom permanenten Erleben von Misserfolg: Die Betroffenen haben häufig das Gefühl, dass sie trotz Überlastung nicht viel bewirken, selbst wenn sie ihre Ziele erreichen – denn dann waren die Ziele zu niedrig. Burnout ist die Folge einer unmöglichen Beweisführung, weil kein Beweis gut genug ist.

2. Burnout ist eine Folge von Beweiseritis.

Alle Menschen leben in einer bestimmten Überzeugung über sich selbst. Was aber, wenn man davon überzeugt ist, eigentlich nicht gut genug zu sein? Es nicht zu schaffen oder nicht zu können? Es nicht wert zu sein? Viele nehmen eine solche Überzeugung als Motivation, „es“ eben doch zu schaffen, doch „gut genug“ oder „wertvoll“ zu sein. Und die Beweisführung beginnt. Vielfach nach dem Motto „Wenn ich das erreiche, dann bin ich gut genug“. Doch jedes erreichte Ziel verliert schnell wieder an Bedeutung. Denn unsere inneren Überzeugungen sind stärker als die erzielten Ergebnisse.

3. Burnout trifft meistens die besten.

Burnoutgefährdete sind auf den ersten Blick die idealen Mitarbeiter: immer engagiert, oft ehrgeizig und meist hoch qualifiziert. Aber Burnout ist keine Managerkrankheit. Sie trifft auch Frauen, die Familie und Beruf perfekt vereinen wollen und Menschen in sozialen Berufen, die sich bis zur Selbstausbeutung für andere einsetzen. Wer einen unerfüllbar Anspruch an sich selbst hat, ist tendenziell in der „Risikogruppe“.

4. Burnout hat für Betroffene auch einen Gewinn.

Hier kommt die unbequeme Nachricht für viele: Ganz gleich, wie schlecht es Menschen mit Burnout-Syndrom geht, sie haben auch einen Gewinn aus ihrer Situation. Dieser ist den meisten natürlich nicht bewusst. Doch erst, wenn man ihn erkennt, ist es möglich, aus dem „Beweishamsterrad“ auszusteigen.

5. Burnout ist Einstellungssache – und lässt sich wieder abstellen.

Die gute Nachricht ist: Wer in den Burnout-Kreislauf eingestiegen ist, der kann auch wieder aussteigen. Mit unserer Unterstützung funktioniert das effizient und nachhaltig. Denn wir gehen mit unseren Klienten bis an die Wurzel ihres Denkens. Gemeinsam finden wir heraus, welcher „Beweis“ geführt werden soll und finden die Ursache für den Einstieg in bestimmte Denk- und Verhaltensmuster. Und wir ermöglichen ihnen, sie zu verändern und neu zu starten.

Informieren Sie sich auf unserer Internetseite über unsere Angebote für ein persönliches Coaching oder für ein Businesscoaching – oder fragen Sie uns direkt an für akute oder präventive Maßnahmen in Ihrem Unternehmen.

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