Kurze Anleitung zu einem erfüllten Arbeitsleben

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Kaum jemand tritt seine neue Stelle mit dem Bewusstsein an, dass dieses Arbeitsverhältnis ein Flop wird. Wir sind neugierig, inspiriert, freuen uns auf neue Herausforderungen und haben gleichzeitig Respekt vor dem ungewohnten Umfeld. Doch was, wenn sich nach einiger Zeit die erste Ernüchterung oder gar Enttäuschung einstellt? Dann haben wir mehrere Möglichkeiten – und zwar eine mehr, als viele denken!

1. Love it
Einige von uns sind in der privilegierten Situation, ihre Arbeit wirklich zu lieben. Und wie das so ist mit der Liebe: Etwas zu lieben heißt nicht, immer alles daran gut zu finden. Liebe ist eine Sache der Einstellung. Auch die Liebe zum Job. Wenn ich einen Karren gerne ziehe (zum Beispiel, weil meine Liebste darin sitzt), darf es auch mal anstrengend sein. Wie in der Beziehung muss man also auch im Job an der Liebe arbeiten, um sie aufrecht zu erhalten.

2. Change it
Was man nicht uneingeschränkt lieben kann, sollte man ändern. Zum Beispiel, indem man selbst aktiv wird, neue Möglichkeiten erschafft und damit die alten Wege ersetzt. Oder indem man Vereinbarungen trifft, mit denen man neue Bedingungen schafft. Heißt: Mit Kollegen kommunizieren. Dinge bei den Vorgesetzten ansprechen. Neues initiieren. Die Komfortzone verlassen. Das Risiko eingehen, unbequem zu sein. Mit der Erfolgsaussicht, das eigene Arbeitsumfeld nachhaltig zum Besseren zu verändern.

3. Choose it
Wenn sich bestimmte Dinge nicht ändern lassen, dann ist das für die meisten Menschen der Grund für den Ausstieg. Viele steigen innerlich aus und machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Andere kündigen. Und wiederholen dann oft dasselbe System mit anderen Arbeitgebern. Es gibt jedoch eine Alternative: Etwas ganz bewusst zu wählen. Ja zu sagen zu den nicht zu ändernden Umständen. Und 100 % zu geben in einem Rahmen, der von anderen vorgegeben wird. Das erfordert oftmals lediglich eine Veränderung der eigenen Einstellung. Und das Verlassen eines Standpunktes, der für erfülltes Arbeiten womöglich gar nicht so gut funktioniert. Um zu sehen, dass der eigene Weg nicht der einzige Weg ist.

4. Leave it
Was denken Sie, kostet ein Unternehmen mehr: Unzufriedene Mitarbeiter über Jahre hinweg zu beschäftigen, die ihre volle Leistung verweigern, oder neue einzustellen und einzulernen, die gerne zu den Bedingungen der Firma arbeiten? Eine Kündigung kann ein Gewinn für beide Seiten sein. Wenn man sich eingesteht, dass das Arbeitsverhältnis sich über die Zeit eben erfüllt hat und die gegenseitigen Bedingungen nicht mehr gerne erfüllt werden. Unsere Empfehlung: Hinterlassen Sie keine „verbrannte Erde“ – weder als Arbeitgeber noch als Arbeitnehmer. Klären Sie, was zu klären ist, so dass Sie Ihr nächstes Arbeitsverhältnis ohne Vorbelastung angehen können. Denn sonst tragen Sie Ihre Vorbehalte gegenüber Vorgesetzten oder Mitarbeitern mit ins nächste Unternehmen bzw. zum nächsten Angestellten.

Sie lieben Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen? Großartig! In unseren Business-Coachings bieten wir Ihnen Unterstützung für die Schritte 2 bis 4: Wir begleiten Sie dabei, den entscheidenden Schritt außerhalb der Komfortzone zu tun, um Dinge in Ihrem Arbeitsumfeld zu verändern. Und wir unterstützen Sie bei einem grundlegenden Wandel des eigenen Denkens für ein (Arbeits-)Leben in Erfolg und Erfüllung. Denn der eigene Standpunkt dient meist dazu, Recht zu haben. Ein anderer Standpunkt kann oftmals besser funktionieren, um glücklich zu sein.

Bildquelle: kallejipp - www.photocase.de